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ETF-Handel für Privatanleger

So finden Sie die richtige Direktbank

Einfach zur Börse fahren und den gewünschten ETF kaufen, das geht leider nicht. Als Zwischenstelle benötigen Anleger ein Wertpapierdepot, das bei einer Bank geführt wird. Für selbstentscheidende Anleger bieten sich dazu Direktbanken an. Die Vorteile: Die Depotführung ist meist kostenlos und die Orderausführung oft sehr günstig. Das Anlegerportal extraETF.com hilft bei der Auswahl des besten Angebots.

Wer sich für eine Geldanlage mit ETFs interessiert, schaut in aller Regel auch auf die Kosten. Und das ist auch richtig so, denn hohe Gebühren sind bei einer Investition immer schädlich und drücken auf die Rendite. Wichtig ist also, dass ETF-Anhänger trotz ihrer grundsätzlich günstigen Anlage auch auf die Kosten ringsherum achten. Dazu sind im Wesentlichen drei Aspekte entscheidend:

Eine Stellschraube ist die Depotführung. Diese sollte am besten kostenfrei sein. Daneben können die Transaktionskosten bei Einmalanlagen eine Rolle spielen. Das gilt in erster Linie für aktive Anleger, die öfter ETFs oder Einzelaktien kaufen und verkaufen. Sogenannte Buy-and-Hold-Anleger können diesen Aspekt vernachlässigen. Anleger, die für den langfristigen Vermögensaufbau auf ETF-Sparpläne zurückgreifen, sollten sogar besonders auf die Ausführungskosten achten, denn diese können aufgrund der meist niedrigen Sparraten stark ins Gewicht fallen. Bei allen drei Kriterien hilft das Anlegerportal extraETF.com. Nutzen Sie hierzu einfach die ausführlichen Konditionenvergleiche.

Ist ein teures Filialdepot nötig?
Zu den eher teuren Anbietern von Wertpapierdepots zählen in aller Regel Filialbanken. Das liegt auch auf der Hand, denn solche Institute müssen eine kostenintensive Infrastruktur vorhalten. Sie brauchen Geschäftsstellen vor Ort, beschäftigen eine verhältnismäßig große Zahl an Mitarbeitern und haben gerade in ländlichen Regionen mit der Profitabilität zu kämpfen.

All diese Faktoren führen dazu, dass ein Depot bei einer Filialbank im Jahr durchaus 40,00 Euro und mehr kosten kann. Das ist bei etablierten Brokern wie comdirect kostenfrei. Außerdem haben Kunden einer Filialbank in den meisten Fällen auch mit deutlich höheren Transaktionskosten zu rechnen. Natürlich mag der Besuch einer Filiale dem einen oder anderen Anleger vertraut sein. Und der persönliche Kontakt zu einem Berater ist oft auch gewünscht. Sollte dies aber verzichtbar sein, ist ein Depot bei einer Direktbank meist die bessere Alternative.

Etablierte Direktbanken
Im ETF-Broker-Vergleich von extraETF.com sind die gängigen Direktbanken aufgelistet. Das Prädikat »Sehr gut« erhielten dabei sowohl comdirect als auch Consorsbank. Bei diesen Anbietern – aber auch bei den großen Direktbanken ING und DKB – ist die Depotführung kostenfrei. Positiv auch: Bei comdirect, Consorsbank, DKB und weiteren Anbietern lassen sich ETF-Sparpläne gebührenfrei besparen. Das bringt über die Jahre einen Riesenvorteil gegenüber einem Anbieter, der beispielsweise pro Ausführung 1,5 Prozent Gebühren für sich behält. Denn hohe Kaufgebühren schmälern die Rendite. Über Jahrzehnte ergeben sich auf diese Weise deutliche Renditenachteile, denn der Zinseszinseffekt wirkt in geringem Umfang. Übrigens: Welche Direktbank derzeit kostenfreie ETF-Sparpläne anbietet, erfahren Anleger ebenfalls bei extraETF.com. Das Stichwort hierfür lautet: Aktions-ETFs.

Billiger Jakob
Seit kurzem gibt es Anbieter, die sogar den etablierten Direktbanken bei den eh schon günstigen Transaktionenkosten Konkurrenz machen wollen. Sie offerieren einen nahezu provisionsfreien Handel. So fällt etwa beim Handel über den Anbieter Trade Republic lediglich 1,00 Euro Fremdkosten an. Der noch jüngere Broker justTrade geht sogar noch einen Schritt weiter und verspricht einen komplett kostenfreien Wertpapierhandel. Selbstredend, dass auch diese neuen Broker eine gebührenfreie Depotführung anbieten.

Brokervergleich nutzen
Wenn Sie ein günstiges Wertpapierdepot suchen, sollten Sie unbedingt die aktuellen Angebote miteinander vergleichen. Aber keine Angst, stundenlange Recherche ist dazu nicht nötig. Besonders einfach geht das, indem Sie die Website extraETF.com aufrufen, unter dem Menüpunkt »Vergleiche« finden Sie laufend gepflegte Vergleiche für die Themen Wertpapierdepot, ETF-Sparplan, Aktien-Sparplan und Robo-Advisors. Schauen Sie also einfach einmal vorbei und machen sich mit den ausführlichen Testberichten vertraut.