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Künstliche Intelligenz und die Autobranche

Wenn das Auto intelligenter als der Fahrer wird

Künstliche Intelligenz (KI, auch Artificial Intelligence, AI) ist ein Teilgebiet der Informatik. Der Begriff ist zwar nicht eindeutig abgrenzbar, im Kern geht es aber darum, eine softwaregesteuerte Maschine (beispielsweise Computer oder Roboter) zu befähigen, bestimmte Aufgaben/Entscheidungen besser und schneller zu lösen/zu treffen, als der Mensch dies kann. Künstliche Intelligenz dient dabei unter anderem als Oberbegriff für »sich selbst verbessernde Softwareprogramme« (maschinelles Lernen oder Deep Learning).

Künstliche Intelligenz ist kein »gewöhnlicher« Megatrend, sondern dürfte weitreichendere Folgen als beispielsweise das Internet haben. Die Künstliche Intelligenz bedeutet zweifellos massive Auswirkungen auf sämtliche Branchen, die Gesellschaft insgesamt und den Einzelnen. Die dahinterstehenden Algorithmen sind ein enormer Zeitkatalysator, sie führen unter anderem zu Effizienzsteigerungen, Ressourceneinsparungen und Innovationsbeschleunigung. Es kann für das eine Unternehmen eine Gewinnmaschine sein, für das andere ein schnelles Ende des Geschäftsmodells bedeuten.

Künstliche Intelligenz – Anfang von etwas Neuem oder das Ende von allem?
Es geht nicht darum, dass Maschinen irgendwann so intelligent sein werden wie der Mensch. Sie werden intelligenter sein: Somit wäre eine sogenannte Superintelligenz erschaffen worden. Dieser Moment wird als technologische Singularität bezeichnet, da eine superintelligente Künstliche Intelligenz sich selbst weiterentwickeln könnte – sie bräuchte den Menschen hierfür nicht mehr. Realistisch betrachtet können Algorithmen bereits vieles besser als der Mensch, aber derzeit noch nicht alles. Schon der Begriff Künstliche Intelligenz führt in die Irre. Künstliche Intelligenz hat momentan weniger mit »echter« Intelligenz zu tun als vielmehr mit Statistik und Datenverarbeitung.

Das Thema Künstliche Intelligenz bewegt sich daher im medialen Spannungsfeld beginnend mit der Aussage, dass Künstliche Intelligenz die größte Erfindung der Menschheit sei und alles positiv verändern werde. Bis zum Extrem einer Dystopie, in der Maschinen zu Massenarbeitslosigkeit und letztlich zur Vernichtung der Menschheit führen würden.

Viele Fragen bleiben offen: Was passiert, wenn die Künstliche Intelligenz Bewusstsein, Individualität, einen eigenen Willen entwickelt (dies wird als »starke Künstliche Intelligenz« bezeichnet)? Was ist, wenn die durch Künstliche Intelligenz gesteuerten Roboter ihre Interessen artikulieren und Rechte einfordern, sich sogar gegen die Menschen auflehnen? Stehen wir, kaum dass das Anthropozän proklamiert wurde, schon an der Schwelle zum »KI-ozän« oder »Mechan-ozän«? Etc.!

Künstliche Intelligenz ist schon längst Alltag
Doch wohin auch immer die Entwicklung führt, fest steht schon jetzt, dass einige Konzerne von Künstlicher Intelligenz profitieren. Künstliche Intelligenz wird den Menschen in den nächsten Jahren noch nicht in jedem Bereich ersetzen. Aber die Konzerne, die das neue »Werkzeug« (es ist mehr als das!) geschickt nutzen, werden viele Unternehmen ersetzen, die es nicht tun.

Im Alltag ist die Künstliche Intelligenz in Form von »schwacher Künstlicher Intelligenz« (Herausforderungen können anwendungsbezogen selbstständig gelöst werden) jedenfalls längst angekommen und wird, je nach Einsatzbereich, weitgehend akzeptiert. Jeder kennt Künstliche Intelligenz von seinem Smartphone (Sprachassistenten, Bilderkennung etc.) durch die Google-Suchmaschine oder durch Amazon.

Die Technologieanbieter sind die klaren Vorreiter bei der Anwendung von Künstlicher Intelligenz, gefolgt von der Automobilindustrie. Dabei wird in der Fahrzeugbranche Künstliche Intelligenz bei einigen Autobauern bereits über die gesamte Prozesskette genutzt: Von der Produktentwicklung über Einkauf (sogenannte Bots unterstützen den Einkäufer längst bei Preisverhandlungen mit Zulieferern), Teilenachschub (in Zeiten von Just-in-time-Lieferungen äußerst systemrelevant), Produktionsabläufe (die selbstständig vom System optimiert werden), in der Fertigung arbeiten Menschen und Roboter bald »Hand in Hand«, Qualitätssicherung, Verkaufssteuerung etc. Die Künstliche Intelligenz wird zum wichtigsten Produktivitätshebel. Sie wird also zunehmenden Einfluss auf die Entwicklung des operativen Gewinns haben.

Allerdings gewähren die Autobauer aus Wettbewerbsgründen keinerlei Einblicke in ihre »Digitalen Fabriken«, von daher lassen sich diese Effekte extern bis auf Weiteres kaum quantifizieren (gemäß Branchenkreisen gelten jedoch Hersteller wie Toyota, Honda, Hyundai, GM, BMW, Daimler und der VW-Konzern als recht weit in der Entwicklung) und das Thema wirkt eher abstrakt.

Etwas greifbarer wird es, wenn man sich den Anwendungspotenzialen beim Produkt selbst, dem Auto, zuwendet.

Das Auto wird zum Smartphone auf Rädern
Schon jetzt gibt es Sprachassistenten (oder auch per Gesten möglich) zur Steuerung beispielsweise des Infotainment-Systems oder des Navis beim Auto. Anhand biometrischer Merkmale kann mittlerweile der autorisierte Fahrer identifiziert werden. Dies erhöht nicht nur die Diebstahlsicherheit, Künstliche Intelligenz wird zum persönlichen Mobilitätsassistenten. Weiß das Auto, wer am Steuer sitzt, macht das völlig neue Services möglich: Das Fahrzeug kann direkt auf den Kalender des Nutzers zugreifen und anstehende Trips selbstständig planen. Der Bordcomputer könnte einen Stopp im Restaurant vorschlagen, wenn die Fahrt über die Mittagszeit geht usw. Das Auto von morgen bezahlt die Parkgebühr an den Automaten und die Tank- bzw. Stromladerechnung. Wenn das Fahrzeug die digitale Identität des Nutzers kennt, kann es natürlich auch das Unterhaltungsprogramm individuell anpassen. Der Fahrer wird automatisch mit seiner Lieblingsplaylist beglückt. Das alles natürlich nur, wenn der Nutzer dies so wünscht. Das Fahrzeug entwickelt sich vom Fortbewegungsmittel zu einer Lounge mit angeschlossener Multimediazentrale. Für die Automobilindustrie eröffnet das neue Möglichkeiten, ihre Wertschöpfung zu erweitern.

Die Sicherheit wird weiter erhöht
Längst übernehmen die zahlreichen Fahrerassistenzsysteme (ABS, ESP, Abstandsregeltempomat, Spurhalteunterstützung, Park-Lenk-Assistent etc.) teilweise das »Steuer« im Fahrzeug und haben das Fahren als »Co-Pilot« so sicherer gemacht. Dahinter stecken zunehmend clevere Softwareprogramme. Über Sensoren erkennt die Künstliche Intelligenz beispielsweise Schlaglöcher frühzeitig, das Fahrwerk kann rechtzeitig reagieren, nachfolgende Fahrzeuge werden gewarnt. Bei Unfällen (eCall-automatisches Notrufsystem) oder Steinschlag wird die Verkehrsleitzentrale informiert. Somit kann ein intelligentes Verkehrsleitsystem die vernetzten Autos (Connectivity) entsprechend steuern und Staus vermeiden.

Autonome Autos im Stadtverkehr sind aber noch eine Herausforderung. Früher stellten zunächst die immensen Datenmengen, die in Echtzeit verarbeitet werden mussten, die primäre Herausforderung dar. Das Problem ist aber schon nicht mehr das Fahren an sich, sondern bestimmte Wettersituationen, schlecht ausgewiesene Baustellen und unberechenbare Ereignisse (beispielsweise Kinder, die unvorhergesehen über die Straße laufen), doch in solchen Situationen kommt ehrlicherweise auch der Mensch schnell an seine Grenzen.

Das Fahrzeug muss auch von den Straßenkarten abweichende Verkehrssituationen interpretieren und prognostizieren, wie sich andere Verkehrsteilnehmer verhalten könnten. Im Straßenverkehr führt jedoch der Regelbruch zu der Gefahrensituation. Künstliche Intelligenz hat dagegen unbestreitbare Vorteile: Sie hält sich nämlich an Regeln, ist immer hellwach, reagiert wesentlich schneller, fährt zunehmend vorausschauender als die meisten Menschen und wählt, uneingeschränkt von Emotionen, die jeweils sinnvollste Handlungsoption aus.

Für die einen läuten Roboterautos eine neue Ära der Mobilität ein, die anderen sehen die Gefahr, dass solche Autos gehackt werden könnten und entsprechend missbraucht würden. Die Datensicherheit muss ohne Zweifel extrem hohe Standards erfüllen, damit die autonome Fahrt nicht zur Geisterfahrt mutiert. Sodann müssen »nur« noch die Kosten für das System gesenkt werden und die Politik muss vernünftige Rahmenbedingungen setzen.

In jedem Fall macht die Unterstützung durch Künstliche Intelligenz das Autofahren bereits jetzt schon sicherer und angenehmer. Es spricht alles dafür, dass dieser Faktor in Zukunft weiter und immer schneller zunehmen wird. Ohne Zweifel ist es wichtig, das Auto intelligenter zu machen. Aber auch die Straßen müssen mit Sensoren smart ausgestattet werden. Vorreiter sind einige asiatische Länder.

Wer sitzt im Fahrersitz: IT oder Autoindustrie?
Für die Automobilindustrie ist es dabei vor allem entscheidend, das künftige Betriebssystem (sozusagen das Gehirn mit seinen neuronalen Netzen) zu stellen, denn das »Gehirn« liefert die größte Wertschöpfung. Zur Einordnung der Wichtigkeit sei an die Historie der Betriebssysteme von Microsoft (MS-DOS) oder Google (Android) erinnert. Technologieriesen wie Alibaba, Alphabet, Amazon, Baidu, Microsoft oder Tencent drängen daher immer stärker in die Domäne der traditionellen Autobauer. Doch diese werden die Kundenschnittstelle im Mobilitätssektor nicht kampflos aufgeben, kommen aber gleichzeitig um Kooperationen nicht mehr herum.

Die »Sinnesorgane« des Fahrzeugs (Kameras, Radar, Lidar, Ultraschall, Mikrofone, sonstige Sensoren) liefern große Datenmengen, worin wiederum die Künstliche Intelligenz Muster oder Abweichungen identifiziert. Wer die Standards für diese Sensoren setzt, dürfte mehr als einen Fuß in der Tür zur Mobilität der Zukunft haben.

Zunehmend geht es zudem darum, nicht unbedingt ein Fahrzeug, sondern vielmehr Mobilitätskonzepte zu verkaufen. Der potenzielle Ertrag pro Kilometer gilt als um ein Vielfaches höher als beim »reinen Verkauf« (inklusive Nachfolgegeschäft wie Inspektionsservice, Reparaturen etc.) eines Autos umgerechnet auf die durchschnittliche Lebenslaufleistung des Fahrzeugs.

»Objekte im Rückspiegel sind näher als sie erscheinen«
(Dieser Warnhinweis ist an jedem Rückspiegel in den USA angebracht)
Das Wettrennen um das selbstfahrende Auto ist also längst gestartet, der Sieger steht allerdings noch nicht fest. Die deutschen Autobauer und Autozulieferer haben immerhin weit mehr Patente angemeldet als die restliche weltweite Autoindustrie und die US-Internetgiganten akkumuliert.

Die Alphabet-Tochter Waymo führt dagegen bei den gefahrenen Testkilometern und hat hier die Fahrzeugnase ganz weit vorn. Diese Kennzahl ist deshalb von Bedeutung, weil das Künstliche-Intelligenz-System mit jedem gefahrenen Kilometer dazulernt und sich verbessert. Während vor zwei Jahren ein Testpilot manchmal noch manuell eingreifen musste, ist dieses System mittlerweile soweit ausgereift, dass Waymo nun in medias res geht und die ersten Fahrdienste anbietet (allerdings vorerst noch mit einem Testfahrer als Beifahrer). Waymo war längst im Rückspiegel der Autoindustrie aufgetaucht, schien aber noch weit entfernt zu sein, setzt nun aber bereits zum Überholen an beim autonomen Fahren.

Wo genau sich die chinesischen Wettbewerber bei diesem Rennen befinden, kann die Rennleitung derzeit nicht ermitteln. Offizielle Statistiken liegen nicht vor, allerdings hat der Staat schon sehr früh die chinesischen Internetgiganten und diverse Autobauer bei diesem Thema vernetzt. Zudem gelten die chinesischen Techgiganten beim Thema Künstliche Intelligenz mit als führend. Darüber hinaus ist ein funktionierendes, flächendeckendes 5G-Netz ebenfalls sehr wichtig, da immense Mengen an Daten erzeugt und transferiert werden müssen. Hier haben die Chinesen definitiv mehr als eine »vernetzte Milchkanne« Vorsprung (was einer der Gründe für das rigorose Vorgehen der USA gegen Huawei darstellt).

Experten für Künstliche Intelligenz sind selten: Das Personal ist knapp
Die Softwaregiganten haben einen klaren/deutlichen Startvorteil: Sie verfügen bereits über bestehende »Ökosysteme«, die sie auf die Fahrzeuge ausdehnen müssen. Umgekehrt sehen sich Autohersteller wie Daimler mittlerweile selbst jedoch als eine Art Softwareunternehmen, die Fahrzeuge seien »Plattform des digitalen Fortschritts«. Gleichzeitig gelten die Autoproduzenten (obwohl sie immer mehr zum Technologiekonzern mutieren) dennoch als weniger attraktive Arbeitgeber für Künstliche-Intelligenz-Experten im Vergleich beispielsweise zu einem Start-up.

Es findet daher ein hartes Rennen um die entsprechenden Datenspezialisten und Software-Experten statt, diese Art von Fachkräften ist in Deutschland jedoch eher Mangelware. Auch dies ist ein wichtiger Grund, weshalb die deutsche Autoindustrie verstärkt Forschung und Entwicklung in China ausbaut. Angesichts der weitverbreiteten Ignoranz der Politik hierzulande beim Thema Künstliche Intelligenz kann niemand diesen Schritt der Fahrzeugbranche kritisieren. Während die USA und China gigantische Summen in Künstliche Intelligenz investieren, läuft dieses Thema hierzulande bei der Politik eher auf Sparflamme.

China setzt derzeit die Standards
Selbstverständlich spielen bei der Kaufentscheidung immer noch das Autodesign, das Fahrgefühl, die Fahrzeugqualität, Markenimage, Sicherheitsausstattung, Kosten, Verbrauchsangaben etc. eine dominierende Rolle. PS-Zahl und Höchstgeschwindigkeit verlieren jedoch an Zugkraft (nicht nur) bei chinesischen Kunden, zunehmend stehen vernetzte Entertainmentsysteme im Vordergrund. Digitalisierung schlägt sozusagen Zylinderzahl.

Doch nicht nur der chinesische Konsument, sondern auch die chinesische Zentralregierung nimmt zunehmenden Einfluss auf die Pkw-Hersteller. Sie schreibt den Autoherstellern im Reich der Mitte vor, dass bestimmte Dienste von einheimischen Konzernen stammen müssen. Dadurch erhalten Firmen wie Alibaba und Tencent automatisch Zugang zum Geschäft mit den Autopassagieren und den Fahrzeugdaten. Dies betrifft alle namhaften Hersteller. Als Beispiel sei BMW genannt, die den Sprachassistenten Tmall Genie von Alibaba an Bord des Autos haben. Immerhin erhalten die Fahrzeuginsassen Zugriff auf eines der weltweit größten Onlineshoppingportale der Welt. Die Autohersteller wiederum wollen und müssen die Oberhoheit über die Schnittstelle zum Kunden bei den digitalen Diensten weitestgehend behalten, damit sie an diesen Diensten mitverdienen können (Fahrdaten und Mobilitätsdienste gelten im übertragenen Sinn als »das neue Öl« der Branche). Manche Erwartungshaltung bezüglich der Monetarisierung dieser Daten dürfte zwar zu hoch angesetzt sein, andererseits wird das Potenzial der Künstlichen Intelligenz (gerade im Transport- und Logistikbereich) unseres Erachtens oft unterschätzt.

Fazit: Die Art und Weise, wie wir Fahrzeuge in Zukunft nutzen, bedienen und wahrnehmen, ändert sich durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz grundlegend. Fahrzeuge werden kontinuierlich intelligenter und lernen sukzessive von menschlichem Verhalten und Fahrsituationen. Durch die ständige Lernkurve des Autos und der dahinterstehenden Infrastruktur (Verkehrsleitsysteme etc.) wird die Sicherheit im Straßenverkehr deutlich verbessert werden.

Von den Unternehmen, die wir beobachten, sind unseres Erachtens folgende Konzerne gut bezüglich Künstliche Intelligenz positioniert: Amazon, Infineon, Intel, Microsoft, SAP, Samsung, Alphabet, Apple, Siemens, Continental, Toyota, Volkswagen.

Zwar gibt es keinen »pure play« und der tatsächliche Ergebnisbeitrag der Künstlichen Intelligenz ist im jeweiligen Gesamtkonzern derzeit noch oft unterrepräsentiert. Aber das Thema wird unserer Meinung nach künftig eine zunehmende Rolle bei den Investitionsentscheidungen vieler Großinvestoren spielen. Insbesondere der Alphabet-Konzern (mit seiner Tochter Waymo) hat eine exzellente Ausgangsbasis.

PS: Dieser Beitrag wurde selbstverständlich mithilfe von Siri erstellt. :-)

Anlageidee: ETFs auf den Technologie- und Automobilsektor

Um gezielt auf Unternehmen aus dem Technologie- und Automobilsektor zu setzen, bietet ComStage vier ETFs auf verschiedene Indizes an.

Während der Nasdaq-100-Index sich aus den 100 größten US-Unternehmen zusammensetzt, deren Aktien an der Technologiebörse »The Nasdaq Stock Market« gehandelt werden, bildet der TecDAX die 30 größten deutschen Technologiewerte ab.

Aber auch auf europäischer Ebene werden Anleger fündig. Denn der ComStage ETF auf den STOXX Europe 600 Technology-Index bietet Anlegern die Möglichkeit, gezielt von Unternehmen aus dem europäischen Technologiesektor zu partizipieren. Der STOXX Europe 600 Technology bildet die Wertentwicklung der größten europäischen Unternehmen im Bereich Technologie gemäß der Industry Classification Benchmark (ICB) ab. Die Aktienanzahl der im Index enthaltenen Titel ist variabel. Eine Begrenzung der jeweiligen Indexgewichtungen existiert nicht. Zurzeit im Index enthalten sind 28 Unternehmen, wobei die Aktien von SAP und ASML Holding einen Anteil von über 40 Prozent ausmachen.

Möchten Anleger in den Automobilsektor investieren, so steht ihnen der ComStage ETF auf den STOXX Europe 600 Automobiles & Parts-Index zur Verfügung. Dieser setzt sich aus den größten europäischen Unternehmen im Bereich Automobilhersteller & Zulieferer gemäß der Industry Classification Benchmark (ICB) zusammen. Die Aktienanzahl der im Index enthaltenen Titel ist auch hier variabel und eine Begrenzung der jeweiligen Indexgewichtungen existiert nicht. Momentan befinden sich 19 Titel im Index, wobei die Aktien von Daimler, Volkswagen und BMW einen Anteil von über 40 Prozent ausmachen.

Bei den genannten ETFs handelt es sich um ausschüttende ETFs, das bedeutet, dass anfallende Dividenden und Zinsen in der Regel einmal jährlich direkt an den Investor ausgeschüttet werden. Die Erträge werden dabei automatisch durch die depotführende Stelle dem Konto des Investors gutgeschrieben. So erhalten Anleger regelmäßige Erträge aus ihrem ETF.

Weitere Informationen sowie ein Überblick über das gesamte Angebot an ComStage ETFs stehen Ihnen im Internet unter www.comstage.de zur Verfügung.

ComStage UCITS ETF auf

WKN

Pauschalgebühr p.a.

Ertragsverwendung

Geld-/Briefkurs

TecDAX

ETF 908

0,40 %

Ausschüttend

22,51/22,54 EUR

Nasdaq 100

ETF 011

0,25 %

Ausschüttend

70,57/70,59 EUR

STOXX Europe 600 Automobiles & Parts

ETF 061

0,25 %

Ausschüttend

84,78/84,88 EUR

STOXX Europe 600 Technology

ETF 076

0,25 %

Ausschüttend

71,16/71,25 EUR

Stand: 26. Juni 2019; Quelle: Commerzbank AG

Die Darstellung der genannten ETFs erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produktinformationen und wesentlichen Anlegerinformationen (KIIDs) stehen im Internet unter www.comstage.de zur Verfügung.